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Router sicher machen – so geht es

Tenda RouterHeutzutage kommt niemand mehr ohne das heimische Internet aus. Hierfür erforderlich ist stets ein Router, der den Zugang ermöglicht. Leider gehen noch immer zu viele Menschen davon aus, dass dieser bereits so eingestellt ist, dass von außen niemand darauf zugreifen kann. Wer seinen Router jedoch bei den Werkseinstellungen belässt und ihn lediglich verbindet, dessen Internetsicherheit ist gefährdet. Daher sollte man genau wissen, welche Sicherheitsmaßnahmen man ergreifen kann, um sein heimisches Netzwerk zu schützen. Die meisten davon sind sehr einfach und schnell zu erledigen.

Diese Maßnahmen gibt es

Router sicher machen - so geht esZunächst folgt an dieser Stelle ein kleiner Überblick der Einrichtungsmaßnahmen, die man beim Router in puncto Sicherheit anstellen sollte:

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  • Aktuelle Firmware
  • Zugriff auf das Routermenü sichern
  • Benutzerrechte definieren
  • WLAN und Gastzugang per Passwort absichern
  • Verschlüsselung für Routermenü verwenden
  • Benachrichtigungen über Fremdzugriffe einrichten

Die genannten Maßnahmen gehören mit zu den Grundeinrichtungen, die man bei einem Router auf jeden Fall vornehmen sollte. Diese werden in den nachfolgenden Abschnitten im Detail erläutert.

Firmware des Routers aktuell halten

Um einen grundlegenden Schutz zu erlangen ist es sinnvoll, die Firmware aktuell zu halten. Wenn diese nämlich veraltet ist, bietet sie in Bezug auf einen Angriff von außen das beste Potenzial. Hacker und andere PC-Fachleute kennen die Schlupflöcher und machen sich diese zunutze, um auf das heimische Netzwerk zuzugreifen und Daten abzufangen.

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Die erste Regel lautet hierbei: Das Gerät sollte möglichst aktuell sein. Denn es kommt vor, dass bei älteren Geräten der Hersteller keine Updates mehr unterstützt.

Besitzt man dagegen ein neueres Gerät, lässt sich das Update stets über das Routermenü herunterladen und installieren. Es empfiehlt sich, etwa sich mindestens einmal im Monat im Routermenü einzuloggen und abzufragen, ob es ein neues Update gibt.

Alternativ dazu gibt es bei manchen Routern auch die Möglichkeit, ein automatisches Update einzuschalten. Dieses initiiert das neue Update, sobald es verfügbar ist und hält somit die Firmware des Routers aktuell.

Zugang zum Routermenü absichern

Wer Zugang zum Routermenü erlangt, der hat praktisch auch alle Möglichkeiten, Daten abzufangen und das heimische Netzwerk zu kontrollieren. Für gewöhnlich sind daher die meisten Routermenüs mittels Passwort gesichert. Der Hersteller liefert in der Regel ein Werks-Passwort auf einer Karte mit, damit sich der Nutzer zum ersten Mal anmelden kann.

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Doch dann ist es wichtig, das Passwort nach der Einrichtung umgehend zu ändern. Somit ist es weitgehend unmöglich, dass sich jemand Fremdes Zugang zum Routermenü verschaffen kann. Es sollte natürlich ein Passwort sein, welches man sich gut merken kann, das jedoch von außen nicht so leicht zu erraten ist.

Benutzerrechte klar definieren

Im Routermenü gibt es die Möglichkeit sich anzusehen, wer alles auf den Router zugreift. Die einzelnen Geräte werden in der Regel mit einem Namen versehen, damit eine Identifizierung möglich ist. Es ist sinnvoll, diese mit einer passenden Berechtigung zu versehen.

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Sollte sich einmal ein Gerät in der Liste befinden, welches nicht zu identifizieren ist, lässt es sich normalerweise einfach deaktivieren und der Zugriff sperren. Daher ist es auch immer wieder empfehlenswert, sich die besagte Liste regelmäßig anzusehen.

WLAN und Gastzugänge absichern

Wenn bekannt ist, dass sich im heimischen Netzwerk regelmäßig verschiedene WLAN-Geräte anmelden oder ein Gastzugang benötigt wird, sollte man immer dafür sorgen, dass er mit einem Passwort abgesichert ist. Zwar ist das WLAN-Netz in der Regel schon abgesichert durch die WPA2-Funktion, doch ein zusätzliches Passwort für den Gast-Benutzer ist immer empfehlenswert, um sich doppelt abzusichern.

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Hinweis: Gäste sollten ohnehin nur einen Gastzugang erhalten und nicht den Zugang zum eigentlichen Netzwerk. Daher richten zum Beispiel Hotels immer eine Plattform ein, in welcher sich ein Gast selbst anmelden und ein eigenes Passwort generieren kann.

Routermenü mit verschlüsseltem Zugang ausstatten

Zwar greift man meistens sowieso nur daheim auf das Routermenü zu, aber es gibt auch Ausnahmen. Hierbei bietet es sich an, den Zugang mit einer Verschlüsselung auszustatten. Das hierbei ausgegebene SSL-Zertifikat sorgt dafür, dass weder andere Teilnehmer des Netzwerks unbefugt mitlesen, noch dass Daten übertragen werden können.

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Benachrichtigungen über Fremdzugriffe aktivieren

Sogenannte Push-Nachrichten müssen nicht immer etwas schlechtes sein. In Bezug auf die Routersicherheit können sie dafür sorgen, dass man benachrichtigt wird, sobald sich ein fremdes Gerät auf dem Router anmeldet. Ebenso wird man alarmiert, wenn der Router neu gestartet wird.

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Die hierfür verfügbare Funktion aktiviert man ganz einfach im Routermenü per “Änderungsnotiz”.

Weitere Tipps für ein sicheres Heimnetzwerk

Neben den bereits genannten Tipps gibt es noch weitere Maßnahmen, die man ergreifen kann. Diese listen sich wie folgt auf:

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Maßnahme Erläuterung
WPS-Knopf deaktivieren Die Anmeldung fremder Geräte über den WPS-Knopf ist einfach und unkompliziert. Allerdings sollte die mögliche Nutzung nur dann aktiviert werden, wenn man ein Gerät anmeldet. Danach lässt sie sich im Routermenü deaktivieren.
Kindersicherung Besonders wichtig, wenn Kinder im Haushalt sind. Sie gewährleistet, dass sich Kinder nicht auf bestimmten Webseiten aufhalten oder Dinge installieren, die dem Computer oder Netzwerk schaden können.
WLAN-Reichweite Je nachdem wie gut das Signal des heimischen WLANs ausfällt, ist es empfehlenswert, die Reichweite zu reduzieren. Wenn zum Beispiel bei 25 Prozent des WLANs noch ein voller Empfang angezeigt wird, ist es sinnvoll, die Reichweite dabei zu belassen. Dies verhindert den Zugang anderer Geräte, die sich in einer etwas entfernteren Reichweite befinden.
WLAN abschalten Wer zum Beispiel in den Urlaub fährt, sollte für die besagte Zeit den WLAN-Zugriff am Router abschalten. Somit wird die Angriffsfläche des Netzwerks geringer. Allerdings ist es wichtig, dass hier keinerlei wichtige Geräte angemeldet sind, die während der Abwesenheit eine Internetverbindung benötigen. Überwachungs- oder Smart-Home-Anlagen sollten beispielsweise weiter betrieben werden und somit muss das WLAN auch bei Abwesenheit eingeschaltet bleiben.

Vor- und Nachteile der Router-Absicherung

Letzten Endes lässt sich sagen, dass die genannten Sicherheitsmaßnahmen alle sehr empfehlenswert sind. Je nach Gerät lässt sich jedoch nur eine beschränkte Anzahl davon durchführen. Denn manche Funktionen wie zum Beispiel die Kindersicherung ist nicht zwingend auf jedem Gerät verfügbar.

Tipp: Wer bestimmte Anforderungen an die Sicherheit seines Heimnetzwerks stellt, sollte bereits beim Kauf darauf achten, dass der Router sie besitzt.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile im Überblick, die mit den Sicherheitseinstellungen eines Routers einhergehen:

  • Es gibt viele Möglichkeiten um das Netzwerk zu sichern.
  • Die meisten davon sind einfach und schnell vorzunehmen.
  • Fortschrittliche Router machen den Benutzer auch darauf aufmerksam.
  • Fremdzugriffe werden dank bestimmter Funktionen immer gemeldet.
  • Nicht jeder Router besitzt die entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten.
  • Manche Maßnahmen lassen sich, je nach Voraussetzungen, nicht vornehmen (zum Beispiel unter der Benutzung einer digital gesteuerten Alarmanlage oder einer Smart-Home-Einrichtung)

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